Salento: Apulien ferienwohnung

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Otranto: Apulien ferienwohnung

  GALLIPOLI Die Shoene Stadt Gallipoli erhebt sich direkt am Meer, verborgen und umschlossen von hohen Mauern, die es Jahrhunderte lang vor den Bedrohungen und Angriffen verteidigt haben. Die griechische schöne Stadt war ursprünglich eine messapische Ortschaft, die nach Zeugenaussage von Plinius Anxa genannt wurde. Später griechische Kolonie Kale' polis mit eigenem Münzprägrecht und weiter Gebietsrechtsprechung bis zu den Römern, die sie sich 265 v. Chr. Unterwarfen. Wurde dann stazio militaris und schließlich municipium. Durch die Via Traiana mit Brindisi verbunden, nahm sie schnell an strategischer Wichtigkeit zu. Bischofssitz ab 551, war Gallipoli unter den Byzantinern ein Hafenstützpunkt im ionischen Meer und verstärkte seine Verteidigungsausrüstung. Trotzdem wurde es mehrere Male von den Sarazenen angegriffen, die es um 915 besetzten und über dreißig Jahre hielten. Die Architektur der Stadt ist deutlich von orientalischer Inspiration und dem Islam beeinflusst dies äußert sich vor allem durch die typisch gewundenen Strassen, die nach außen gut geschützten weißen Haueser, die sich im Innern zu klassischen Mittelmeerhöfen öffnen, äußert. Mit den Normannen kehrte die Diözese von Gallipoli unter die römische Jurisdiktion zurück, obwohl der griechisch Ritus bis 1515 erhalten blieb. Die Stadt teilte da Schicksal aller anderen apulischen Ortschaften, sie wurde staufisch, anjou, aragonisch, bewahrte aber ständig ihre Handelstradition. Gerade unter der spanischen Herrschaft genoss die Stadt eine Friedenszeit, in der sie zum Teil erneuert und mit Kirchen und Adelspalästen bereichert wurde. Es begann die goldene Zeit des salentinischen Barocks, man sorgte fuer die Restaurierung des Schlosses, fuer den Wiederaufbau der Kathedrale und fuer die Stadtsanierung. Die Altstadt erreicht man, indem man durch den Vorort des 19. Jh. und über die Brücke schreitet, die die ursprüngliche Landenge ersetzt. Auf der rechten Seite ist der große Hafen zu erblicken, der sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine große kommerzielle und ökonomische Relevanz fuer die Stadt und fuer den Salent hat. Ein Kunstzeugnis des griechischen Gallipoli ist der sogenannte hellenistische Brunnen, 1560 wiederaufgebaut und kürzlich restauriert. Das Schloss des XVI. Jh. nimmt die vorhergehenden Festungen der Anjou-Zeit auf und ist durch ein Außenwerk gebildet, das mit einem runden Hauptturm und einem quadratischen Wachtturm mit Ecktürmen endet. Vom Schloss aus können wir eine Stadtrundfahrt beginnen, die uns in kurzer Zeit durch die Via De Pace der Kathedrale führt, ein ausgezeichnetes Beispiel des salentinischen Barocks. Die zahlreichen Kirchen von Gallipoli wurden fast alle nahe beim Meer gebaut, oft in panoramischer Lage, als Wächter des Dorfes. Unter diesen sind die Chiesa della Purita', die interessante Chiesa San Domenico oder Del Rosario, die Chiesa delle Anime, del Crocifisso und die Kirche von S. Francesco. Die Bautätigkeiten der Barockzeit äußern sich nicht nur in den von der Kirche bestellten Errichtungen, sondern auch in Ingenieur-bauten, wie dem im XVIII. Jh. gebaute Palast Venneri mit seinem Renaissanceportal, und dem Palast der Adligen von Tafuri. Giuseppe Marasco

 

 

 

 

 
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